BM54 – BMW Autoradio -Tonausfall hinten komplett – Teil 4

Nun zu den Lautsprecherausgängen:

Bei mir sind alle Drähte der Lautsprecherausgänge in rot -> Resteverwertung =)

Pin 2 = Front Rechts +

Pin 4 = Front Rechts –

Pin 7 = Front Links +

Pin 5 = Front Links –

Pin 17 = Hinten Rechts +

Pin 19 = Hinten Rechts –

Pin 22 = Hinten Links +

Pin 20 = Hinten Links –

Es wird immer enger auf den kleinen Platinen =)

Ich habe an Pin 15 noch einen Draht gelötet -> Standbymodus

Das soll laut Datenblatt dieses brühmte „Einschaltknacken“ unterdrücken. Ob es funktioniert weiß ich noch nicht. Da muss ich mich noch überraschen lassen

Im nächsten Teil wird eine Halterung gebastelt, um den TDA später am Gehäuse des Autoradios zu befestigen.

Es wird nichts weltbewegendes werden, hauptsache es hält und das IC kann die Eigenwärme an das Gehäuse abgeben um nicht zu überhitzen.

 

In diesem Sinne …

 

 

BM54 – BMW Autoradio -Tonausfall hinten komplett – Teil 3

Und hier der 3te – sehr kurze- teil =)

in diesem Teil werden nur die „Line-In“ Anschlussdrähte angelötet.

4 Stück – jeweils 2 für die Frontlautsprecher und 2 für die Hecklautsprecher.

Alle zusammen bekommen einen gemeinsamen Massepunkt

2 x blau = Front rechts und links (jeweils +) –  Pin 10 und 11

2 x weiß = Hinten rechts und links (jeweils +) –  Pin 13 und 14

Der dickere gelb/schwarze ist die gemeinsame Masse der

Line-In Eingänge – Pin 12

Im nächsten Teil widmen wir und den Lautsprecherausgängen.

 

Bis dahin …

 

BM54 – BMW Autoradio -Tonausfall hinten komplett – Teil 2

Auf geht’s zum 2ten Teil 😁

Als erstes werden sämtliche Pins miteinander verbunden, welche später an die Stromversorgung- in diesem Fall an die +12 Volt mit dem Autoradio verbunden werden.

Als erstes wird PIN 1 mit Pin 8 verbunden.

Dann Pin 8 mit Pin 16

Dann Pin 16 mit Pin 23

Jetzt kommt die Plus-Leitung dran

So sieht es bis jetzt aus

Jetzt werden die Minus-Leitungen verlegt. Nicht verwirren lassen, bei mir sind die Leitungen weiß und gelb – Resteverwertung  😃😃😃

So sieht es aus wenn die Plus- und Minus-Leitungen verlötet sind

Das war der 2te Teil vom Radioumbau.

Bei Gelegenheit geht es weiter im Text….

Bis dahin …

 

 

BM54 – BMW Autoradio -Tonausfall hinten komplett – Teil 1

Plötzlich und ohne Vorwarnung gingen auf einmal die hinteren Lautsprecher nicht mehr.

Weder Tür- noch Deckenlautsprecher.

Da musste eine Lösung her =)

Da es ja ein alt bekanntes Problem bei den BMW-Radios

(BM54 und BM24) ist, musste eine Ersatzendstufe verbaut werden.

TDA 8571J – so nennt sich das gute Stück.

Ran ans Werk: =)

Zuerst habe ich die Beinchen mal etwas auseinandergebogen, damit man mal Platz zum hantieren hat.

Die Anschlusspins verlaufen von links nach rechts. Vorne links ist Pin 1, hinten links Pin 2, usw…

Als nächstes habe ich mir aus einem Stück Streifenrasterplatine zwei passende kleine Stücke gesägt, damit man später die Drähte nicht direkt an die Pins löten muss.

Man muss es nicht, aber meiner Meinung nach, lässt es sich so besser arbeiten.

Damit man genug Platz zum arbeiten hat, habe ich mich entschieden die vorderen Pins von oben zu verlöten und die hinteren von unten.

Na dann ran an den Lötkolben =) =) =)

Nachdem alles verlötet ist, kann man sich die Platinen noch ein bisschen biegen damit man später noch Platz zum Arbeiten hat.

Das war Teil 1 der Reparatur vom BMW BM54 Radio.

Da ich zur Zeit ziemlich viel um die Ohren habe, geht es nur Stückweise weiter.

Ich versuche aber die Reparatur so schnell wie möglich durchzuführen und online zu stellen =)

 

Opel Omega – Krümmer Stehbolzen „Marke Eigenbau“

Ein alt bekanntes Problem hat nun auch mich erwischt. Ein Stehbolzen am Zylinderkopf, an dem der Abgaskrümmer angeschraubt wird hat sich verabschiedet.

Ist ja eigentlich kein Problem, wenn da nicht schon irgendein Vorbesitzer schon mal dran gearbeitet hätte.

Wo urspünglich ein M8 er Stehbolzen (beidseitig M8) im Zylinderkopf steckt, ist diese Stelle schon auf M10 aufgebohrt.

M10 und das Gewinde im Zylinderkopf ist kaputt – WAS NUN ???

Normalerweise setzt man in solch einem Fall ein Helicoil ein.

Da aber auf die schnelle kein Helicoil aufzutreiben war, muss so was in der Art halt selbst gemacht werden.

Ich war in der Nähe bei einem sich selbst als Fachhandel bezeichnenden Baumarkt – dort wusste man nicht einmal was ich überhaupt wollte. Helicoils gibt es schon ewig, aber warum kennt sie eigentlich niemand?

Für alle, die immer noch nicht wissen wovon ich rede 😀 hier ist mal ein Link zum nachschauen;

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewindeeinsatz

So genug Geschwafel – ran ans Werk

Als Grundmaterial dient eine M12 er Schraube. Keine normale 8.8er, sondern eine 10.9er

Einmal mittig körnen (naja, fast die Mitte)

Anschliessend geht es ans Bohren. Erst klein anfangen – dann immer größer

Aufbohren auf 6,8mm – für ein M8 er Gewinde

Nach dem Bohren geht es ans Gewinde schneiden.

Wenn das Gewinde durchgehend geschnitten ist, wird der „Gewindeeinsatz“ auf Maß abgesägt – im Opel Omega Fall sind es 15mm

Anschließend wird auf einer Seite noch ein Schlitz gesägt, damit man den Einsatz später auch in den Zylinderkopf einschrauben kann.

Nachdem am Auto soweit alles vorbereitet ist (Krümmer ausgebaut und Platz zum Bohren geschafft), wird das ausgelutschte M10 er Loch mit einem 10,2mm Bohrer aufgebohrt

Es ist etwas Murks bei eingebautem Zylinderkof zu bohren – aber es ist machbar

Nach dem bohren geht es ans Gewindeschneiden

Da für ein Windeisen nicht genügend Platz ist, verwende ich einen Ratschenschlüssel.

Zwischendurch öfetrs mal den Gewindeschneider ganz rausdrehen und die Späne aus dem Loch entfernen

Am Ende sollte es ungefähr so aussehen:

Nachdem alles sauber gemacht wurde, wird das „selfmade Helicoil“ eingesetzt

Wenn es ganz eingeschraubt ist, wird der Krümmer wieder angeschraubt und das Auto wieder zusammengebaut.

Laut Opel Drehmoment-Tabelle mit 22Nm angezogen – und hält =)

 

Bei Fragen, einfach ein Kommentar schreiben … In diesem Sinne …

 

 

 

Opel Omega B – Scheibenwischer schnellreparatur

… und es hat „Knack“ gemacht als ca. 10cm Schnee auf der Windschutzscheibe lagen und ich den Scheibenwischer einschaltete.

Kurzum, man hörte den Scheibenwischermotor noch drehen, aber die Wischer selbst blieben unverändert stehen.

Und da ich eigentlich los musste, musste eine schnelle Notlösung her.

Also los geht’s 😀

Als erstes muss das defekte Teil ausgebaut werden.

Ein Rohr mit Plastikkappen am Ende.

Wenn es noch die ersten waren, sind sie ja mittlerweile auch 20 Jahre alt – Dann darf es auch mal kaputt gehen 😀

Aber wie jetzt auf die schnelle Ersatz beschaffen???

Richtig – gar nicht 😂😂

Auf die schnelle kann nur improvisiert werden …

Man nehme ein Stück Blech, eine Zündkerzennuss und eine 11er Nuss.

Blech dazwischen legen und kräftig mit dem Hammer draufhauen. Solange bis die 11er Nuss ein Loch „ausgestanzt“ hat.

Anschliessend noch die Ecken etwas abgerundet.

Als nächstes wird angezeichnet wo man in etwa das Blech einschneiden kann um es dann um das Rohr zu „wickeln“.

Jeweils rechts und links ca 10mm einschneiden.

Nun werden noch Löcher zum befestigen gebohrt.

Dann verschraubt

Fertig 😉

Alles wieder einbauen und sich freuen 😀😁😂

Opel Omega B – Loch im Längsträger (durchgerostet)

… bis dass der Tüv uns scheidet …

NÖÖ – Ohne mich =)

Weil der Längsträger vorne links ein kleines Rostproblem hat, bekam ich keine neue Plakette erteilt.

Also ran ans Werk =)

Soweit sieht es ja gar nicht mal so schlimm aus – auf den ersten Blick. Nu denn geht es mal los. Als erstes muss die Kiste aufgebockt werden. Ein paar alte Autoreifen sind da schon mal Gold wert. 20180828_102958.jpg 20180828_103034.jpg 20180828_103041.jpg 20180828_103101.jpg 20180828_103111.jpg 20180828_103129.jpg Na ja, ein leichter Riss ist ja auch noch da =) 20180828_105100.jpg Dann legen wir mal los. Als erstes das Rad ab. 20180828_105112.jpg Dann den Bremsschlauch, ABS-Sensor und das Kabel vom Verschleissanzeiger aus der Halterung ziehen. 20180828_105645.jpg Dann den Bremssattel abschrauben und an der Feder befestigen. 20180828_111004.jpg Als nächstes die Stabistange abschrauben. 20180828_112243.jpg Anschliessend die Spurstange lösen. 20180828_112707.jpg 20180828_113429.jpg Bei Fahrzeugen mit Xenon Beleuchtung nun den Leuchtweitenregler abbauen. 20180828_115020.jpg Nun das Federbein vom Traggelenk lösen 20180828_115626.jpg 20180828_121420.jpg Zwischenbilanz: 20180828_132323.jpg Und jetzt machen wir auf der anderen Seite genau das gleiche nochmal =) =) =) 20180828_132341.jpg Als nächstes wird der Motor gelöst. Davon habe ich leider keine Bilder. Es sind nur 2 Muttern von den Gummipuffern. Einmal unterm Krümmer und auf der anderen Seite unter der Ansaugbrücke. Die Muttern (16er) können direkt komplett abgeschraubt werden – keine Angst, der Motor fällt nicht runter =) Wenn die Muttern entfernt sind, wird der Motor unter der Ölwanne mit einem Wagenheber (und einem Stück Holz dazwischen) angehoben bis er aus den Gummihalterungen raus ist. Zur Fixierung habe ich mir eine Halterung aus Holz gebastelt. 20180828_195326.jpg 20180828_195333.jpg Nun wird von unten der Achsträger abgeschraubt. Jeweils zwei 3 Schrauben pro Seite (2x 21er und 1x 16er pro Seite). 20180829_101932.jpg UND dann kam das Übel erst so richtig zum Vorschein … 20180829_095404.jpg 20180829_101958.jpg 20180829_102016.jpg 20180830_090804.jpg Da ist guter Rat teuer. Zuerst mal eine Schablone aus Pappe angefertigt, die anschliessend als Modell für das Blech dient. Damit es auch hält, habe ich mir 2mm dickes Blech besorgt. Ist zwar etwas schwieriger (kalt) zu formen, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. 20180830_091015.jpg 20180830_091638.jpg 20180830_092156.jpg 20180830_094741.jpg Jetzt wird es noch passend gebogen … 20180830_101608.jpg 20180830_103340.jpg 20180830_103352.jpg 20180830_103400.jpg 20180830_103853.jpg Jetzt kann man mal testen ob der „Schuh“ passt. 20180830_104410.jpg 20180830_104420.jpg 20180830_104426.jpg 20180830_104447.jpg 20180830_104607.jpg Hier und da noch etwas nacharbeiten, aber im groben passt es. Als nächstes werden jede Menge Löcher gebohrt, damit der „Schuh“ angezogen (geschweißt) werden kann. 20180830_135330.jpg 20180830_135353.jpg Nun noch alles blank machen, damit man auch schweissen kann. 20180831_094158.jpg Den Riss habe ich auch noch verschweißt bevor das Blech drüber kam. Ich habe mit einer Schraube vom Achsträger den „Schuh“ provisorisch befestigt, damit er besser hält und ich beide Hände frei habe. 20180831_101109.jpg Passt wie angegossen =) 20180831_101114.jpg 20180831_101118.jpg 20180831_101134.jpg Jetzt wird geschweißt. 20180831_101655.jpg 20180901_115327.jpg 20180901_115339.jpg 20180901_115401.jpg Anschliessend wird ordentlich Grundierung draufgesprüht. Unterbodenschutz darf erst drauf, wenn der TÜV-Prüfer alles unter die Lupe genommen hat. 20180901_171451.jpg 20180901_172115.jpg Und wie immer: Jetzt alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen =) Bei Fragen, einfach ein Kommentar schreiben … In diesem Sinne …

UPDATE

Da auf seltsame Weise irgendwie alle Bilder verschwunden sind, habe ich sie nochmals auf meiner Facebook-Seite hochgeladen.

Da sind alle Bilder vorhanden, aber etwas durcheinander – aber besser als gar nichts.

Per Gelegenheit werde ich diesen Beitrag nochmals überarbeiten und versuchen alles wieder herzustellen.

Hier der Link zu Facebook:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10214928260860345&type=3